NEWSLETTER "CHEMIE UND VERFAHRENSTECHNIK IM WEB"

Informationen für Planer und Anlagenbetreiber
Erscheint monatlich
ISSN 1613-2513
31. Ausgabe Juli 2006

Webausgabe


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Thema dieser Ausgabe:
Produktionsintegrierter Umweltschutz und Materialeffizienz - was bedeuten
diese Begriffe und wer bekommt die Förderungen?

  1. Grundsätzliches
  2. PIUS
  3. VerMat


1. Grundsätzliches

Die Bundesländer haben einige Förderprogramme aufgelegt, die das Ziel
verfolgen, gleichzeitig den Umweltstandard und die Wettbewerbsfähigkeit
von mittelständischen Produktionsbetrieben zu fördern. Die Analyse der
Ist-Situation sowie die Beratung zu Einsparmöglichkeiten können Mittel-
ständler sich fördern lassen.

Konkret dabei wird nach Abläufen gesucht, bei denen sich Rohstoffe und/
oder Ressourcen einsparen oder wiederverwenden lassen - also das bekann-
te "Ausputzen" der Produktion, das sich mit Bordmitteln wegen alter Ge-
wohnheiten, Scheuklappen oder Arbeitsüberlastung so schwer durchführen
lässt.

Die Förderprogramme haben in den Bundesländern teilweise unterschied-
liche Namen und laufen verschieden ab.

Dr. Thomas Krassmann (Hydrobüro Dr. Krassmann) und Michael John
(Ingenieurbüro Michael John) haben den Gastbeitrag über das Förderprogramm
"VerMat" verfasst.

[Zum Inhaltsverzeichnis]

2. PIUS - Produktionsintegrierter Umweltschutz

PIUS - Produktionsintegrierter Umweltschutz - bedeutet, durch Maßnahmen
wie den Ersatz umweltbelastender Betriebsstoffe, sparsameren Umgang mit
Werkstoffen und Ressourcen oder innerbetrieblichem Recycling einen Um-
weltschutzeffekt zu erzielen, der im Gegensatz zu "nachsorgenden" Umwelt-
schutzmaßnahmen auch noch Kosten spart, statt welche zu erzeugen.

PIUS-INFO

Portal der Effizienzagentur NRW und einem gewerblichen Anbieter von Ab-
fallmanagementsystemen. Die Website enthält Branchenleitfäden, Links zu
Softwareherstellern, eine Expertendatenbank und eine Mailingliste, die
allerdings noch nicht viel Zuspruch findet.
http://www.pius-info.de/

IDEENWETTBEWERB

Die Preisträger im PIUS-Ideenwettbewerb
http://www.pius-ideenwettbewerb.de/
(dort dann im oberen Menü "Die Preisträger")

WEITERE PRAXISBEISPIELE

Diese reichen von der Rückführung bestimmter Prozesschemikalien über die
effizientere Nutzung von Heizenergie bis zum Einsatz einer Umkehrosmose-
anlage für die Abwasseraufbereitung einer Brauerei.
http://www.efanrw.de/index.php?id=225

Die Seite enthält auch eine Linkliste zu Umweltdatenbanken:
http://www.efanrw.de/index.php?id=227

BERATUNG UND FÖRDERUNG

Die Beratung wird teilweise gefördert. Wie das abläuft, und was es kostet,
steht in diesem PDF-Flyer "Beratung zur Ressourcenkostenrechnung" (ineffizi-
ente 2,9 MB):
Praxisbeispiel Ressourcenkostenrechnung

[Zum Inhaltsverzeichnis]

3. Materialeffizienz

Gastbeitrag von Michael John und Dr. Thomas Krassmann

Zur Zeit gibt es ein Förderprogramm für die Beratung von kleinen und mitt-
leren Unternehmen zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz "VerMat".

Als Materialeffizienz wird das Verhältnis der hergestellten Produkte zur
Menge der eingesetzten Materialien definiert werden:

Ansatzpunkte zur Steigerung der Materialeffizienz sind:

Meist wird auch vergessen, daß der Einkauf der Rohstoffe ein gewisses Einspar-
potential ergeben kann. Dies sind nur einige Ansatzpunkte, die in jedem Unter-
nehmen individuell beleuchtet werden müssen. Auch ein Einbeziehen der Kunden
ist oft hilfreich.

Im Programm "VerMat" werden Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unter-
nehmen (KMU) mit den Branchenschwerpunkten

gefördert.

Die Berater müssen im Beraterpool der Deutschen Materialeffizienzagentur akkre-
ditiert sein. Die Beratung darf erst nach Antragstellung beginnen, wenn sie
gefördert werden soll.

Deutsche Materialeffizienzagentur

E-Mail: agentur@materialeffizienz.de
http://www.materialeffizienz.de

Beschreibung der Deutsche Materialeffizienzagentur (demea):
http://www.materialeffizienz.de/about

Materialeffizienz

Was bedeutet Materialeffizienz?
http://www.materialeffizienz.de/fachinformationen/was-bedeutet-materialeffizienz

Detaillierte Informationen finden Sie unter:
http://www.ingenieurbuero-john.de/html/fachberater.html

Ablaufplan aus Sicht der KMU:
http://www.ingenieurbuero-john.de/html/ablaufplan.html

Materialeffizienzpreis: Best-Practice-Beispiele von KMU für rentable Steigerungen
der Materialeffizienz im eigenen Unternehmen oder bei ihren Kunden:
http://www.materialeffizienz.de/materialeffizienzpreis

Beschäftigungsimpulse durch rentable Materialeinsparung:
http://www.aachener-stiftung.de/downloads/Wachstums_und_Beschaeftigungsimpulse.pdf

Rohstoffquellen und Materialverbrauch / Resource and materials use:
http://materials.wri.org/index.cfm
http://materials.wri.org/publications.cfm

Impulsprogramm Nachhaltig Wirtschaften, Programm in Österreich:
http://www.nachhaltigwirtschaften.at/
http://www.nachhaltigwirtschaften.at/programme/index.html

Kurzzusammenfassung (Daten und Fördersummen) von den Autoren für VerMat:
http://www.arnold-chemie.de/downloads/VerMat.pdf (16 kB)

[Zum Inhaltsverzeichnis]


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Herausgeber:
Dr. Arnold Chemie-Beratung
Claudia Arnold
Hinterm Ließ 13

88481 Balzheim
Tel: +49(7347)920 233
Fax: +49(7347)920 597
Mobil: (0175)928 12 91
E-Mail: ca@arnold-chemie.de
http://www.arnold-chemie.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE210204914
© Dr. Claudia Arnold 2006, Dr. Ralph Berr 2006