Webausgabe
Thema dieser Ausgabe:
Produktionsintegrierter Umweltschutz und Materialeffizienz - was bedeuten
diese Begriffe und wer bekommt die Förderungen?
Die Bundesländer haben einige Förderprogramme aufgelegt, die das Ziel
verfolgen, gleichzeitig den Umweltstandard und die Wettbewerbsfähigkeit
von mittelständischen Produktionsbetrieben zu fördern. Die Analyse der
Ist-Situation sowie die Beratung zu Einsparmöglichkeiten können Mittel-
ständler sich fördern lassen.
Konkret dabei wird nach Abläufen gesucht, bei denen sich Rohstoffe und/
oder Ressourcen einsparen oder wiederverwenden lassen - also das bekann-
te "Ausputzen" der Produktion, das sich mit Bordmitteln wegen alter Ge-
wohnheiten, Scheuklappen oder Arbeitsüberlastung so schwer durchführen
lässt.
Die Förderprogramme haben in den Bundesländern teilweise unterschied-
liche Namen und laufen verschieden ab.
Dr. Thomas Krassmann (Hydrobüro Dr. Krassmann) und Michael John
(Ingenieurbüro Michael John) haben den Gastbeitrag über das Förderprogramm
"VerMat" verfasst.
PIUS - Produktionsintegrierter Umweltschutz - bedeutet, durch Maßnahmen
wie den Ersatz umweltbelastender Betriebsstoffe, sparsameren Umgang mit
Werkstoffen und Ressourcen oder innerbetrieblichem Recycling einen Um-
weltschutzeffekt zu erzielen, der im Gegensatz zu "nachsorgenden" Umwelt-
schutzmaßnahmen auch noch Kosten spart, statt welche zu erzeugen.
Portal der Effizienzagentur NRW und einem gewerblichen Anbieter von Ab-
fallmanagementsystemen. Die Website enthält Branchenleitfäden, Links zu
Softwareherstellern, eine Expertendatenbank und eine Mailingliste, die
allerdings noch nicht viel Zuspruch findet.
http://www.pius-info.de/
Die Preisträger im PIUS-Ideenwettbewerb
http://www.pius-ideenwettbewerb.de/
(dort dann im oberen Menü "Die Preisträger")
Diese reichen von der Rückführung bestimmter Prozesschemikalien über die
effizientere Nutzung von Heizenergie bis zum Einsatz einer Umkehrosmose-
anlage für die Abwasseraufbereitung einer Brauerei.
http://www.efanrw.de/index.php?id=225
Die Seite enthält auch eine Linkliste zu Umweltdatenbanken:
http://www.efanrw.de/index.php?id=227
Die Beratung wird teilweise gefördert. Wie das abläuft, und was es kostet,
steht in diesem PDF-Flyer "Beratung zur Ressourcenkostenrechnung" (ineffizi-
ente 2,9 MB):
Praxisbeispiel Ressourcenkostenrechnung
Zur Zeit gibt es ein Förderprogramm für die Beratung von kleinen und mitt-
leren Unternehmen zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz "VerMat".
Als Materialeffizienz wird das Verhältnis der hergestellten Produkte zur
Menge der eingesetzten Materialien definiert werden:
Ansatzpunkte zur Steigerung der Materialeffizienz sind:
Im Programm "VerMat" werden Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unter-
nehmen (KMU) mit den Branchenschwerpunkten
Die Berater müssen im Beraterpool der Deutschen Materialeffizienzagentur akkre-
ditiert sein. Die Beratung darf erst nach Antragstellung beginnen, wenn sie
gefördert werden soll.
E-Mail: agentur@materialeffizienz.de
http://www.materialeffizienz.de
Beschreibung der Deutsche Materialeffizienzagentur (demea):
http://www.materialeffizienz.de/about
Was bedeutet Materialeffizienz?
http://www.materialeffizienz.de/fachinformationen/was-bedeutet-materialeffizienz
Detaillierte Informationen finden Sie unter:
http://www.ingenieurbuero-john.de/html/fachberater.html
Ablaufplan aus Sicht der KMU:
http://www.ingenieurbuero-john.de/html/ablaufplan.html
Materialeffizienzpreis: Best-Practice-Beispiele von KMU für rentable Steigerungen
der Materialeffizienz im eigenen Unternehmen oder bei ihren Kunden:
http://www.materialeffizienz.de/materialeffizienzpreis
Beschäftigungsimpulse durch rentable Materialeinsparung:
http://www.aachener-stiftung.de/downloads/Wachstums_und_Beschaeftigungsimpulse.pdf
Rohstoffquellen und Materialverbrauch / Resource and materials use:
http://materials.wri.org/index.cfm
http://materials.wri.org/publications.cfm
Impulsprogramm Nachhaltig Wirtschaften, Programm in Österreich:
http://www.nachhaltigwirtschaften.at/
http://www.nachhaltigwirtschaften.at/programme/index.html
Kurzzusammenfassung (Daten und Fördersummen) von den Autoren für VerMat:
http://www.arnold-chemie.de/downloads/VerMat.pdf (16 kB)
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