========================================================================== NEWSLETTER "CHEMIE UND VERFAHRENSTECHNIK IM WEB" Informationen für Planer und Anlagenbetreiber Erscheint monatlich ISSN 1613-2513 28. Ausgabe April 2006 *WEBAUSGABE* Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie - sich im Verteiler auf der Website eingetragen haben - oder bereits in Kontakt mit mir stehen und dem Versand zugestimmt haben. Ihre E-Mail-Adresse wird ausschließlich zum Versand des Newsletters gespeichert und nicht weitergegeben. Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen. Eine leere Mail an die folgende Adresse genügt: ========================================================================== ===================== Thema dieser Ausgabe: ===================== Werkstofflinks Informationen über Werkstoffe und Korrosionsbeständigkeit Teil 3: Email, Beschichtungen und Sonderwerkstoffe 1. Email 2. Beschichtungen 3. Passivschichten wie Eloxal und die dünne Haut des Edelstahls 4. WIDIA und andere Werkstoffe ======================= 1. Email (engl. enamel) ======================= Email (alte Schreibweise: Emaille) ist ein Überzug von glasigen Oxiden auf einem Untergrund, etwa Keramik oder Metall. "Glas" wiederum ist ein Feststoff, der nicht kristallin, sondern amorph, also ungeordnet ist. Diese fehlende Ordnung hat zur Folge, dass Gläser keinen definierten Schmelzpunkt haben, sondern einen Transfor- mations- oder Erweichungsbereich, und dass sie sichtbares Licht durchlassen. Das folgende Bild zeigt den strukturellen Unterschied zwischen Glas und Kristall am Beispiel von Siliziumdioxid (Quarz und Quarzglas): http://www.nuconverter.de/assets/kittel2.gif Die undurchsichtigen Überzüge emaillierter (engl.: glass-lined) Apparatebeuteile sind mit Oxiden (Pigmenten) eingefärbt. *EMAILLIEREN UND GLASIEREN* Einführung in die Verfahren. http://www.uni-saarland.de/fak8/powdertech/lehre/handouts/praktikum/Emaillieren_und_Glasieren.pdf *BESTÄNDIGKEIT VON EMAIL* Email ist der Überzug der Wahl bei starken anorganischen Säuren. Hier die Be- ständigkeitsliste eines Herstellers von chemischen Apparaten: http://www.lpmie.net/txt/GL-Glaze.htm Beständigkeit unter atmosphärischen Bedingungen (Salz, Wasser, Erde, Licht): http://www.porcelainenamel.com/pei503.htm Mechanische Eigenschaften: http://www.porcelainenamel.com/pei502.htm ================= 2. Beschichtungen ================= *CHEMICAL VAPOR DEPOSITION* Kurzartikel über diese Beschichtungsmethode mit amorphem Silizium auf Chemie.de: http://www.chemie.de/articles/d/50948/ *PEEK-BESCHICHTUNGEN* Kurze Darstellung des Verfahrens mit dem Victrex-Pulver auf Kunststoffe.de. Statt mm muss es natürlich nm heißen. http://www.kunststoffe.de/ku/o_np.asp?task=1&lang=d&p_id=258915312-72&s_archiv=0 *BESCHICHTUNGSVERFAHREN* Diese Firmenwebsite bietet eine Reihe von Fachartikeln und Vortragsmanuskripten zu verschiedenen Beschichtungsverfahren: http://www.titam.de ================== 3. Passivschichten ================== *PASSIVIERUNG* Kurze Definition des Begriffs: http://de.wikipedia.org/wiki/Passivierung In der englischen Variante steht wesentlich mehr: http://en.wikipedia.org/wiki/Corrosion#Passivation Wer es ganz genau wissens will: Auszug aus einem Vorlesungsskript. Unter anderem wird erklärt, warum sich manche Metalle in verdünnter Salpetersäure auflösen, in konzentrierter jedoch nicht: http://userpage.fu-berlin.de/~lap/PCIII_EC_8_2_Passivierung.pdf *EDELSTAHL* Wie kann Edelstahl eigentlich auch rosten, und wie bildet sich die be- ständige Oberfläche von Edelstahl aus? Download *.pdf: http://www.e-niro.de/CONTENT/DOWNLOADS/Beizen.pdf *ELOXAL-FAQ* Seite eines Veredlers: http://www.anoditec.de/greifenstein/pages/faq.html ============================== 4. WIDIA und andere Werkstoffe ============================== *GRAPHIT* Kurze Einführung: http://www.korros.de/werkstoffe.html#graphit Link zu Fachartikel: Über Graphit als Werkstoff im Apparatebau (Kostenpflichtig). http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/109752372/ABSTRACT?CRETRY=1&SRETRY=0 Hersteller: Die SGL Carbon stellt Anwendungen und Märkte für Graphit- Werkstoffe vor, umfassend, aber leider ohne Hintergrundinfo. http://www.sglcarbon.com/gs/prodser/materials_d.html *HARTSTOFFE* PowerPoint-Präsentation, 1,8 MB, über Hartstoffe wie Silizium- nitrid, Widia (Wolframcarbid), Bornitrid, Diamant und andere, mit kleiner Linkliste am Ende: http://aldehy.de/files/051107a%20-%20Hartstoffe.ppt *REFRAKTÄRMETALLE* Als Refraktärmetalle bezeichnet man die Metalle der 4., 5. und 6. Nebengruppe im Periodensystem: Titan, Zikon und Hafnium; Vanadium, Niob und Tantal; Chrom, Molybdän und Wolfram. Sie zeichnen sich durch extrem hohe Schmelzpunkte (über 1.700 °C) und durch halt- bare Passivschichten aus. Natürlich auch durch hohen Preis und schwierige Verarbeitung. *TANTAL* Darstellung eines Herstellers von Halbzeugen aus Refraktärmetallen: http://www.rembar.com/Tantalum.htm Von der Homepage aus gibt es Links zu vergleichbaren Darstellungen anderer Refraktärmetalle: http://www.rembar.com/ =========================================================== Haben Sie Anmerkungen, Fragen oder Kommentare zu dem Thema? =========================================================== Schreiben Sie mir! Die interessantesten Zuschriften werden veröffentlicht. mailto:newsletter@arnold-chemie.de?subject=Anmerkung zum Newsletter 22. Ausgabe ===================================================== Ältere Ausgaben des Newsletters finden Sie im Archiv: ===================================================== http://www.arnold-chemie.de/newsletter/newsletter.html Dort können Sie den Newsletter auch abonnieren, oder Sie schreiben an die folgende Adresse: newsletter@arnold-chemie.de Geben Sie bitte Ihren Namen an. Ich freue mich, wenn Sie den Newsletter weiterleiten oder Textteile daraus verwenden, aber löschen Sie bitte nicht die Copyrightangaben. ============ Herausgeber: ============ Dr. Arnold Chemie-Beratung Claudia Arnold Hinterm Ließ 13 88481 Balzheim Tel: +49(7347)920 233 Fax: +49(7347)920 597 Mobil: (0175)928 12 91 E-Mail: ca@arnold-chemie.de http://www.arnold-chemie.de Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE210204914 © Dr. Claudia Arnold 2006