Webausgabe
Thema dieser Ausgabe:
Werkstofflinks Teil 3 - Email, Beschichtungen und Sonderwerkstoffe
Email (alte Schreibweise: Emaille) ist ein Überzug von glasigen Oxiden auf einem
Untergrund, etwa Keramik oder Metall. "Glas" wiederum ist ein Feststoff, der nicht
kristallin, sondern amorph, also ungeordnet ist. Diese fehlende Ordnung hat zur
Folge, dass Gläser keinen definierten Schmelzpunkt haben, sondern einen Transfor-
mations- oder Erweichungsbereich, und dass sie sichtbares Licht durchlassen.
Das folgende Bild zeigt den strukturellen Unterschied zwischen Glas und Kristall
am Beispiel von Siliziumdioxid (Quarz und Quarzglas):
http://www.nuconverter.de/assets/kittel2.gif
Die undurchsichtigen Überzüge emaillierter (engl.: glass-lined) Apparatebeuteile
sind mit Oxiden (Pigmenten) eingefärbt.
Einführung in die Verfahren.
http://www.uni-saarland.de/fak8/powdertech/lehre/handouts/praktikum/Emaillieren_und_Glasieren.pdf
Email ist der Überzug der Wahl bei starken anorganischen Säuren. Hier die Be-
ständigkeitsliste eines Herstellers von chemischen Apparaten:
http://www.lpmie.net/txt/GL-Glaze.htm
Beständigkeit unter atmosphärischen Bedingungen (Salz, Wasser, Erde, Licht):
http://www.porcelainenamel.com/pei503.htm
Mechanische Eigenschaften:
http://www.porcelainenamel.com/pei502.htm
Kurzartikel über diese Beschichtungsmethode mit amorphem Silizium auf Chemie.de:
http://www.chemie.de/articles/d/50948/
Kurze Darstellung des Verfahrens mit dem Victrex-Pulver auf Kunststoffe.de. Statt
mm muss es natürlich nm heißen.
http://www.kunststoffe.de/
Diese Firmenwebsite bietet eine Reihe von Fachartikeln und Vortragsmanuskripten
zu verschiedenen Beschichtungsverfahren:
http://www.titam.de
Kurze Definition des Begriffs:
http://de.wikipedia.org/wiki/Passivierung
In der englischen Variante steht wesentlich mehr:
http://en.wikipedia.org/wiki/Corrosion#Passivation
Wer es ganz genau wissens will: Auszug aus einem Vorlesungsskript. Unter
anderem wird erklärt, warum sich manche Metalle in verdünnter Salpetersäure
auflösen, in konzentrierter jedoch nicht:
Passivierung.pdf
Wie kann Edelstahl eigentlich auch rosten, und wie bildet sich die be-
ständige Oberfläche von Edelstahl aus? Download *.pdf:
http://www.e-niro.de/CONTENT/DOWNLOADS/Beizen.pdf
Seite eines Veredlers:
http://www.anoditec.de/greifenstein/pages/faq.html
Kurze Einführung:
http://www.korros.de/werkstoffe.html#graphit
Link zu Fachartikel: Über Graphit als Werkstoff im Apparatebau
(Kostenpflichtig).
http://www3.interscience.wiley.com/
Hersteller: Die SGL Carbon stellt Anwendungen und Märkte für Graphit-
Werkstoffe vor, umfassend, aber leider ohne Hintergrundinfo.
http://www.sglcarbon.com/gs/prodser/materials_d.html
PowerPoint-Präsentation, 1,8 MB, über Hartstoffe wie Silizium-
nitrid, Widia (Wolframcarbid), Bornitrid, Diamant und andere,
mit kleiner Linkliste am Ende:
Hartstoffe.ppt
Als Refraktärmetalle bezeichnet man die Metalle der 4., 5. und 6.
Nebengruppe im Periodensystem: Titan, Zikon und Hafnium; Vanadium,
Niob und Tantal; Chrom, Molybdän und Wolfram. Sie zeichnen sich
durch extrem hohe Schmelzpunkte (über 1.700 °C) und durch halt-
bare Passivschichten aus. Natürlich auch durch hohen Preis und
schwierige Verarbeitung.
Darstellung eines Herstellers von Halbzeugen aus Refraktärmetallen:
http://www.rembar.com/Tantalum.htm
Von der Homepage aus gibt es Links zu vergleichbaren Darstellungen
anderer Refraktärmetalle:
http://www.rembar.com/
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